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Statistiken der Europäischen Zentralbank zur Bankenaufsicht für das erste und zweite Quartal 2021

Im Juli 2021 hat die Europäische Zentralbank (EZB) den Statistischen Bericht zur Bankenaufsicht zum Ende des ersten Quartals 2021veröffentlicht. Anfang Oktober wurde der Statistische Bericht zur Bankenaufsicht zum Ende des zweiten Quartals 2021veröffentlicht. Die Erstellung der Quartalsberichte basiert auf relevanten Informationen über die Geschäftstätigkeit europäischer Bankinstitute, auf deren Grundlage weitere Parameter und Statistiken erstellt werden. Der Einblick in diese Analyse gibt uns ein Bild des europäischen Bankensystems, das in Zeiten der COVID-19-Virus-Pandemie besonders wichtig ist. Obwohl die im Kampf gegen die Pandemie eingeführten Mechanismen 2021 ihre Spuren hinterlassen, hält die Wirtschaftskrise weiter an. Vor diesem Hintergrund machen die Statistiken der EZB das Spektrum der negativen Folgen und Risiken sicherer und tragen so zur Entwicklung einer weiteren Strategie auf Ebene der gesamten Europäischen Union bei.

Die Eigenkapitalanforderungen relevanter, dh systemrelevanter Finanzinstitute (Banken unter Aufsicht der EZB) sind im ersten Quartal 2021 im Vergleich zum Vorquartal mit 19,55 % leicht auf 19,34 % zurückgegangen. Andererseits brachte das zweite Quartal 2021 einen Anstieg des Kapitalbedarfs und betrug 19,40%.

Der Anteil den schlechten Platzierungen (NPLs) am Gesamtplatzierungsgrad folgt weiterhin dem Trend und ist weiter rückläufig. Zum Ende des ersten Quartals lag der Anteil der NPL bei 2,54 % und zum Ende des zweiten Quartals bei 2,32 %, was einen neuen Rekordtiefstand seit Beginn der Statistik im Jahr 2015 erreichte. Dieses Ergebnis ist eine Kombination aus rückläufigen NPLs einerseits und einem Anstieg des Anteils aktiver Kredite andererseits. Auf EU-Ebene weist Luxemburg mit einem erneuten Rückgang auf 0,68 % immer noch die niedrigste Quote auf. Griechenland, seit Jahren das Land mit dem höchsten Anteil notleidender Kredite, sank von 25,17 % im ersten Quartal auf 14,84 % im zweiten Quartal.

Berichten zufolge steigt die Gesamtliquiditätsquote verzeichnete in den ersten beiden Quartalen 2021 im Jahr 2020 weiter an und erreichte 172,73 % am Ende des ersten Quartals und 173,80 % am Ende des zweiten Quartals im Vergleich zum vierten Quartal 2020. als es 171,78 % betrug. Diese Ergebnisse zeigen, dass wir die Stabilität und Liquidität des Systems im Hinblick auf die Fähigkeit, kurzfristige Verbindlichkeiten zu erfüllen, aufrechterhalten.

Bei der Kapitalrendite (RoE) stellen wir deutliche Unterschiede zur Vorperiode fest. Zum Ende des vierten Quartals 2020 betrug sie 1,53 %, zum Ende des ersten Quartals 2021 stieg sie deutlich auf 7,21 %. Dieser Anstieg ist auf einen Anstieg des Gesamtüberschusses zurückzuführen, der auf einen deutlichen Anstieg des Betriebsergebnisses und eine Reduzierung der Wertminderungen und Rückstellungen zurückzuführen ist. Am Ende des zweiten Quartals 2021 lag die Kapitalrendite jedoch bei 6,92 %, da die Betriebserträge langsamer erwirtschaftet wurden. Sicherlich ist diese Zahl im Vergleich zu den neuesten Ergebnissen aus dem Jahr 2020 immer noch signifikant.

Das erste Quartal 2021 brachte einen Rückgang der Gesamtzahl der Kredite und Darlehen, die den Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Virus-Pandemie unterliegen. Der Gesamtbetrag von 673 Milliarden Euro zum Ende des vierten Quartals 2020 sank nämlich auf den Betrag von 617 Milliarden Euro. Dieser Trend setzte sich im zweiten Quartal fort und erreichte 548 Mrd. EUR. Auch bei den Tilgungsdarlehen und Krediten, die gemäß dem Moratorium der European Banking Agency (EBA) platziert wurden, war ein Rückgang von 282 Mrd. Euro auf 178 Mrd. Euro im ersten Quartal und dann auf 101 Mrd zweites Viertel.

Die in den letzten beiden Berichten für 2021 vorgelegten Statistiken der Europäischen Zentralbank zeigen die allgemeine Stabilität des im Jahr 2020 errichteten Bankensystems mit geringfügigen Schwankungen. Die Auswirkungen der COVID-19-Virus-Pandemie sind noch immer offensichtlich, die auch in der kommenden Zeit alle Bereiche des Wirtschaftsmarktes betreffen werden. Die Parameter, die die EZB bei der Erstellung vierteljährlicher statistischer Berichte zur Bankenaufsicht verwendet, tragen sicherlich dazu bei, potenzielle Probleme und Risiken zu erkennen und öffnen damit ein Fenster für die Etablierung neuer Strategien im Kampf gegen die Wirtschaftskrise.